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Am Anfang war die DNA: Biohacker spritzt sich auf Erbgut verschlüsselten Bibeltext und Koransure

Am Anfang war die DNA: Biohacker spritzt sich auf Erbgut verschlüsselten Bibeltext und Koransure
Am Anfang war die DNA: Biohacker spritzt sich auf Erbgut verschlüsselten Bibeltext und Koransure (Symbolbild)
Leidenschaft für Biohacking und reine Neugier haben den Teenager Adrien Locatelli aus der französischen Stadt Grenoble zu einem sensationellen, zugleich aber auch sehr riskanten Experiment am eigenen Körper inspiriert. Mithilfe einer Chiffrier-App konvertierte er Teile des 1. Buch Mose des christlichen Alten Testaments sowie die 13. Sure des Korans in einen DNS-Code und injizierte sich diesen in seine beiden Oberschenkel – nur um festzustellen, ob das überhaupt möglich war.

Zuerst ersetzte Locatelli alle Buchstaben dieser beiden Passagen anhand von speziellen Tabellen durch entsprechende Nukleotiden, sodass daraus zwei unterschiedliche DNA-Sequenzen entstanden. Dabei ließ er einzelne Verse aus, die nach seiner Meinung "umstritten" seien. Dann konvertierte er die DNS-Codes in einem Online-Tool und übersetzte das Ergebnis in Aminosäure, die er sich anschließend in seine beiden Schenkel einimpfte. Abgesehen von einer leichten Entzündung an einem der beiden Oberschenkel habe Locatelli nach dem Versuch sonst keine Nebenwirkungen zu spüren bekommen.

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Den kompletten Vorgang des Experiments beschrieb der Franzose in seiner Studie, die man im Internet herunterladen kann. "Es ist das erste Mal, dass jemand sich selbst Makromolekülen einspritzt, die von einem Text abgeleitet wurden. Es ist sehr symbolisch, wenn es auch kein großes Interesse darstellt", verlautet es aus dem Schlusskapitel des Dokuments.

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