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Logopädin verliert Job an US-Schule, da sie pro-israelischen Eid nicht anerkennt

Logopädin verliert Job an US-Schule, da sie pro-israelischen Eid nicht anerkennt
Logopädin verliert Job an US-Schule, da sie pro-israelischen Eid nicht anerkennt (Symbolbild)
Ein Schulbezirk in Texas hat den Arbeitsvertrag einer Logopädin an der Grundschule Pflugerville Independent School District nicht verlängert, da sie einen neuen Vertragspunkt nicht unterzeichnen wollte. Dieser sieht vor, Israel während der Vertragsdauer nicht zu boykottieren. Die Pädagogin ist seit dem Jahr 2009 an der Schule tätig. Nun hat Bahia Amawi eine Klage wegen Verletzung der Redefreiheit eingereicht.

Amawi ist in palästinensischer Herkunft und kauft gemeinsam mit ihrer Familie keine Waren bei israelischen Unternehmen, um den globalen Boykott zur Beendigung der israelischen Besetzung des Westjordanlandes und des Gazastreifens zu unterstützen. Außerdem sei dies der einzige Eid, den sie während ihrer Karriere unterschreiben musste – und er habe ausgerechnet mit Israel zu tun, so Amawi. "Wenn ich es täte, würde ich nicht nur die Palästinenser verraten, die an der Besetzung leiden, die, wie ich finde, ungerecht ist…  Ich würde auch meine amerikanischen Mitbürger verraten, indem ich gegen unser Verfassungsrecht der Redefreiheit und der friedlichen Proteste verstoßen hätte". Außerdem erleiden dadurch auch die sprachbehinderten Schüler der Schule einen Nachteil. Diejenigen, die Arabisch sprechen, besonders benachteiligt, da Amawi die einzige ausgebildete Logopädin im Bezirk ist, die Arabisch spricht.

Der pro-israelische Eid existiert in Texas seit dem Jahr 2017 und verbietet es Landesämtern, mit Auftragnehmern zusammenzuarbeiten, die israelische Waren im Rahmen der “BDS Bewegung” (für Boykott, Divestment und Sanktionen) boykottieren.

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