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In den USA inhaftierte Russin Maria Butina gesteht Agententätigkeit

In den USA inhaftierte Russin Maria Butina gesteht Agententätigkeit
In den USA inhaftierte Russin Maria Butina gesteht Agententätigkeit
Eine in den USA inhaftierte Russin hat sich der illegalen Agententätigkeit für schuldig bekannt. Maria Butina räumte am Donnerstag vor einem Bundesgericht in Washington ein, von 2015 bis zu ihrer Festnahme im Juli 2017 unter Anleitung eines Moskauer Regierungsvertreters in den USA operiert zu haben. Im Gegenzug für das Schuldeingeständnis habe die Staatsanwaltschaft der 30-Jährigen eine geringere Haftstrafe in Aussicht gestellt.

Butina, die sich als Waffenrechtsaktivistin engagierte, soll unter anderem versucht haben, die US-Waffenlobby National Rifle Association (NRA) zu infiltrieren. Bei der Anhörung am Donnerstag beschuldigte die Staatsanwaltschaft Butina nach Angaben des Senders CNN dahingehend, dass sie versucht habe, "inoffizielle Kommunikationswege mit Amerikanern zu etablieren, die Macht und Einfluss auf die US-Politik haben".

Butina war mit einem Studentenvisum in den USA und an einer Hochschule in Washington immatrikuliert. Die US-Bundespolizei FBI hielt das Studium für eine Tarnung der Agententätigkeit. Nach ihrer Festnahme war gegen Butina Untersuchungshaft aufgrund von Fluchtgefahr verhängt worden.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte die Freilassung Butinas gefordert und die Anschuldigungen als konstruiert bezeichnet. Auch Russlands Präsident Wladimir Putin äußerte sich zu Butinas Fall. "Dieses arme Mädchen wird eingesperrt (und) sieht sich mit einer Gefängnisstrafe von 15 Jahren konfrontiert (...), und wofür?", fragte der Präsident rhetorisch bei einer Sitzung des Präsidialrates für Zivilgesellschaft und Menschenrechte. Putin sagte auch, dass er bei allen Leitern der russischen Nachrichten- und Sicherheitsdienste nachgefragt habe, wer sie sei und ob sie irgendwelche Verbindungen zu ihrer Arbeit habe. "Niemand weiß etwas über sie", fügte der Präsident hinzu. (dpa/rt deutsch)

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