icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

"Nazi-Onlinepranger" "SoKo Chemnitz" abgeschaltet, soll Falle zum Datensammeln gewesen sein

"Nazi-Onlinepranger" "SoKo Chemnitz" abgeschaltet, soll Falle zum Datensammeln gewesen sein
"Nazi-Onlinepranger" "SoKo Chemnitz" abgeschaltet, soll Falle zum Datensammeln gewesen sein (Archivbild: Demonstration in Chemnitz, 01.09.2018)
Der sogenannte Online-Pranger für vermeintliche Neonazis, "SoKo Chemnitz", soll eine Falle zum Sammeln von Daten gewesen sein. Dies behauptete eine Gruppe von Aktionskünstlern namens "Zentrum für politische Schönheit" in der Ansprache zur Abschaltung des von ihr betriebenen, hochgradig umstrittenen Prangers für Teilnehmer der berüchtigten Proteste in Chemnitz im September. Über die Suchfunktion sollen Rechtsextreme Daten über sich selbst und ihre Kameraden geliefert haben – ohne es zu wissen.

Mehr zum Thema "Zentrum für politische Schönheit" will Teilnehmer von Chemnitz-Demos bei Arbeitgebern denunzieren

Laut ZPS-Gründer Philipp Ruch konnten mithilfe von Gesichtserkennungssoftware an die 1.552 Demonstranten auf öffentlich zugänglichen Aufnahmen der Demos identifiziert werden. Demonstriert haben nach Polizeiangaben jedoch rund 6.000. Die Nicht-erkannten sollten sich mit der Suchfunktion selbst anzeigen: Würde eine Person prüfen wollen, ob sie oder Bekannte, die auf einer der Demos in Chemnitz gewesen sind, bereits erkannt und denunziert wurden, würde sie zuerst den eigenen Namen in die Suchfunktion eingeben, anschließend die Namen der Bekannten. Auch zusätzliche Suchbegriffe, wie Namen von Vereinigungen und Clubs, wären demnach für das ZPS sehr wertvoll. Diese Suchbegriffe würden, als Kombination gesehen, ein Netzwerk ergeben.

Mehr zum Thema - G20 und die Kunstdiktatoren vom "Zentrum für politische Schönheit"

Insgesamt hatten 2,5 Millionen Internetnutzer die Denunziationsseite besucht. Diesen riesigen Datensatz wolle man nun auswerten – „gemäß Datenschutzgrundverordnung“, zitiert die Berliner Morgenpost die ZPS-Aktivistin Zora Kirch.

Mehr zum Thema – Nach Aufruf zur Denunziation: Büro des Zentrums für politische Schönheit in Chemnitz geschlossen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen