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Merkel muss Flug zu G20 unterbrechen - Technischer Defekt am Airbus

Merkel muss Flug zu G20 unterbrechen - Technischer Defekt am Airbus
Ein Feuerwehrauto steht am Regierungsflugzeug der Kanzlerin Angela Merkel.
Schon wieder Pech mit einem Regierungs-Airbus: Nach nur einer Stunde Flugzeit muss Kanzlerin Angela Merkel ihre Reise zum G20-Gipfel nach Argentinien unterbrechen. Offen war, welche Auswirkungen die Panne auf ihre Teilnahme an dem Gipfel hat.

Wegen eines technischen Defekts am Kanzler-Airbus «Konrad Adenauer» hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ihren Flug zum G20-Gipfel in Buenos Aires am Donnerstagabend unterbrechen müssen. Nach etwa einer Stunde Flugzeit kehrte die Maschine mit der Kanzlerin an Bord über den Niederlanden um. Der Airbus landete sicher in Köln, wo die Kanzlerin in eine Ersatzmaschine steigen wollte. Merkel war gemeinsam mit Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auf dem Weg nach Argentinien. Beide dürften nun mit Verspätung in Buenos Aires eintreffen. Zuerst hatte der Militär-Blog «Augen Geradeaus» über Probleme mit der Maschine berichtet.

Die Regierungs-Flugzeuge bereiten immer wieder Probleme - jüngst war es auch beim Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Verzögerungen wegen eines technischen Defekts an seiner Maschine gekommen.

Die Maschine vom Typ A340-300 mit Merkel an Bord war um 19.00 Uhr in Berlin gestartet, sie landete gegen 21.00 Uhr in Köln. Während eines der üblichen Hintergrundgespräche mit mitreisenden Journalisten war die Kanzlerin um kurz vor 20.00 Uhr mit den Worten «Es ist wichtig» von einer Stewardess aus dem Besprechungsraum des Flugzeugs geholt worden. Kurze Zeit später teilte Merkel mit, dass man wegen eines technischen Defekts zurückkehren müsse. Der Flughafen Köln ist der Heimatstandort der Regierungsflugzeuge. Zudem war die verbleibende Flugzeit nach Köln geringer als nach Berlin.

Gegen 20.30 Uhr informierte der Flugkapitän die Kanzlerin und die Mitreisenden, dass man sich nicht mehr auf dem Weg nach Buenos Aires befinde. Der Grund sei ein technisches Problem, das zur Folge habe, dass einige elektrische Systeme am Flugzeug ausgefallen seien. Daher könne man den Weiterflug über den Atlantik so nicht durchführen. Der Plan sei, nach Köln zu fliegen, weil dort die einzige in Frage kommende Ersatzmaschine stehe. Die Flugbereitschaft sei bereits in der Planungsphase, Alternativen aufzuzeigen, wie es weitergehen könne nach Buenos Aires. «Sie brauchen sich ansonsten wirklich keinerlei Sorgen zu machen. Wir werden eine sichere Landung dann in Kürze in Köln machen.»

Auf dem Flughafen Köln erwarteten mehrere Feuerlösch-Fahrzeuge Merkels Flugzeug, das eine harte Landung hatte, da beim Flug nach Köln zu wenig Treibstoff abgelassen werden konnte. Nach der Landung wurden die Bremsen des Flugzeugs geprüft, da diese wegen des hohen Landegewichts nach Auskunft des Flugkapitäns stark beansprucht wurden.

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