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Häftling aus Russland stirbt in USA – Russlands Botschaft will Todesumstände klären

Häftling aus Russland stirbt in USA – Russlands Botschaft will Todesumstände klären
Häftling aus Russland stirbt in USA – Russlands Botschaft will Todesumstände klären (Symbolbild)
Russlands Botschaft in den USA versucht momentan, den Tod eines inhaftierten russischen Bürgers zu klären. Nach Angaben der US-Behörden soll der Mann am 24. November in einer Klinik in Tacoma im Bundesstaat Washington gestorben sein. Bei dem Toten handelt es sich um den 40-jährigen Mergensan Amar aus der russischen Teilrepublik Burjatien.

Der Mann kam im Dezember 2017 in den USA an, um Asyl zu beantragen. Da er keine Aufenthaltsgenehmigung hatte, wurde er an der Grenze festgenommen und in einem Aufnahmezentrum für illegale Migranten inhaftiert. Ein Gericht lehnte seinen Asylantrag ab. Nach Angaben der US-Einwanderungsbehörde sollte der 40-Jährige noch im November nach Russland abgeschoben werden. Im August 2018 trat Mergensan Amar in den Hungerstreik, um gegen die Aufenthaltsbedingungen im Zentrum für illegale Migranten und den Gerichtsbeschluss zu protestieren. Nach Angaben von US-Medien fürchtete sich der 40-Jährige vor eine Rückkehr in seine Heimat. Mitte September begann der Mann wieder Essen zu verzehren. Am 15. November unternahm er in seiner Einzelzelle einen Selbstmordversuch. Drei Tage später wurde bei dem Abzuschiebenden der Hirntod diagnostiziert, am 24. wurde er von den lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet. Menschenrechtler forderten die US-Behörden auf, den Tod des russischen Bürgers zu untersuchen. (TASS)

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