icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

NASA: USA nutzen weiterhin RD-180-Triebwerke aus Russland für Atlas-Raketen

NASA: USA nutzen weiterhin RD-180-Triebwerke aus Russland für Atlas-Raketen
NASA: USA nutzen weiterhin RD-180-Triebwerke aus Russland für Atlas-Raketen (Archivbild: Brennkammer für russische Triebwerke der RD-170-Familie – darunter RD-180, wie es für US-Trägerraketen der Typen Atlas-III und Atlas-V verwendet wird).
RD-180-Triebwerke aus Russland werden weiterhin Atlas-Raketen der USA antreiben – dies gab in Moskau der stellvertretende Leiter des NASA-Departements für bemannte Raumfahrt, William Gerstenmaier, bei einer Konferenz zum zwanzigjährigen Jubiläum der Internationalen Weltraumstation ISS bekannt.

"Wir werden weiterhin RD-180-Triebwerke für Atlas-Raketen nutzen", zitiert die russische Nachrichtenagentur TASS den Funktionär, von Journalisten nach einer eventuellen Abkehr von dieser Technik gefragt. "Das Space Launch System, die neue große Rakete, wird Haupttriebwerke vom Space Shuttle haben", fügte er hinzu.

Der russische Konzern NPO Energomasch "W.P. Gluschko" baut schon seit den späten 1990er Jahren Triebwerke des Typs RD-180 für die USA. Die gelieferten Stückzahlen gehen in die Hunderte: Allein der erste Vertrag sah die Lieferung von 101 Triebwerken vor. Im Jahr 2014 verhängte der US-Kongress ein Verbot für die Nutzung russischer Triebwerke für die US-Raumfahrt im Rahmen der Sanktionen infolge des Krim-Referendums und der anschließenden Wiederangliederung der Halbinsel an Russland. Doch dieses Verbot wurde bereits im Jahr 2015 wieder aufgehoben, als klar wurde, dass weder Triebwerke aus eigener Entwicklung mit analogen Leistungsdaten noch RD-180-Lizenznachbauten aus den USA in den nächsten Jahren verfügbar sein würden. Stattdessen bestellte die United Launch Agency weitere Triebwerke bis zum Jahr 2020.

Mehr zum Thema – Russische Technik alternativlos: Trotz Sanktionen bestellen USA sechs RD-180-Raketentriebwerke nach

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen