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Messer-Attentäter von Melbourne ließ sich von Terrormiliz "Islamischer Staat" inspirieren

Messer-Attentäter von Melbourne ließ sich von Terrormiliz "Islamischer Staat" inspirieren
Messer-Attentäter von Melbourne ließ sich von Terrormiliz "Islamischer Staat" inspirieren
Der Messer-Attentäter von Melbourne soll nach Angaben der australischen Polizei durch die Terrororganisation "Islamischer Staat" zu seiner Tat angeregt worden sein. Allerdings habe der 30-Jährige keinen direkten Kontakt zu den Terroristen gehabt, teilte die Polizei am Samstag mit. Der Täter sei der Polizei und dem Geheimdienst bekannt gewesen, aber er sei nicht aktiv beobachtet worden sei.

Am Freitag hatte der in Somalia geborene Mann in der Innenstadt der australischen Millionen-Metropole einen 74-Jährigen getötet und zwei weitere Menschen verletzt. Anschließend wurde er von der Polizei erschossen. Das Terrornetzwerk "Islamischer Staat" reklamierte die Messerattacken für sich. Das Bekennerschreiben konnte aber nicht unabhängig auf Echtheit überprüft werden.

Die australische Polizei teilte mit, im Zusammenhang mit der Attacke seien einige Immobilien in Melbourne durchsucht worden. Der Täter habe sein mit Gasflaschen beladenes Auto zu Schrott gefahren, bevor er mit dem Messer auf die Menschen losgegangen sei. Er habe beabsichtigt, das Auto durch Entzünden der Gasflaschen zur Explosion zu bringen. Das Auto habe zwar Feuer gefangen, die Gasflaschen seien aber nicht explodiert. Der Bruder des mutmaßlichen Täters sei bereits Ende 2017 festgenommen worden, weil er verdächtigt worden sei, einen Terrorangriff zu Silvester durchzuführen. (dpa)

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