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Südkorea hebt erstmals Haftstrafe für Wehrdienstverweigerung "wegen religiösen Glaubens" auf

Südkorea hebt erstmals Haftstrafe für Wehrdienstverweigerung "wegen religiösen Glaubens" auf
Südkorea hebt erstmals Haftstrafe für Wehrdienstverweigerung "wegen religiösen Glaubens" auf (Symbolbild)
Ein wegweisendes Urteil des südkoreanischen Obersten Gerichts hat Tausenden wehrpflichtigen Südkoreanern Hoffnung gegeben, für die es bisher keinen legalen Weg gegeben hat, sich dem Militärdienst zu entziehen. Am Donnerstag wurde die Entscheidung einer niedrigeren Instanz aufgehoben, die einen Zeugen Jehovas zu 18 Monaten Gefängnis für Wehrdienstverweigerung verurteilt hatte. Dabei machte das Höchste Gericht zum ersten Mal die "religiösen Überzeugungen" des Mannes für den Freispruch geltend.

Der Fall des freigesprochenen Oh Seung-hun lässt Experten optimistische Prognosen für alle jungen Männer machen, die sich mittlerweile wegen ähnlichen Vorwürfen in Südkorea hinter Gittern befinden. "Das heutige Urteil ist großer Trost für etwa 20.000 pflichtbewusste Wehrdienstverweigerer in Südkorea, die in den letzten 65 Jahren mit dem Schandmal der ehemaligen Sträflinge leben mussten", zitiert  The New York Times den Sprecher der südkoreanischen Gemeinschaft der Zeugen Jehovas, Hong Dae-il.

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