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Nach Flucht vor ihrem Peiniger in den Irak: Ehemalige jesidische Sklavin wieder in Deutschland

Nach Flucht vor ihrem Peiniger in den Irak: Ehemalige jesidische Sklavin wieder in Deutschland
Nach Flucht vor ihrem Peiniger in den Irak: Ehemalige jesidische Sklavin wieder in Deutschland
Die Jesidin Aschwak Hadschi Hamid Talo ist wieder in Deutschland. Sie war 2015 nach Deutschland geflüchtet, hatte das Land im August aber wieder verlassen, nachdem sie nach eigenen Angaben in Baden-Württemberg ihrem früheren Peiniger von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) begegnet war. Sie sei Ende September zurückgekehrt, berichtete der SWR am Dienstag.

Das Staatsministerium in Stuttgart und die Bundesanwaltschaft bestätigten, dass die junge Frau wieder in Deutschland ist. Mit Hinweis auf ein laufendes Ermittlungsverfahren nannte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft keine Einzelheiten. Dem Bericht zufolge wird die Frau medizinisch und psychologisch betreut.

Im August 2014 hatten Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) das Dorf im Nordirak überfallen, in dem Aschwak lebte. Die damals 15-Jährige wurde verschleppt. Ein IS-Kämpfer kaufte sie. 2015 kam sie als Flüchtling nach Baden-Württemberg und lebte mit ihrer Mutter und ihren Brüdern in Schwäbisch Gmünd. Grund für Ihre Flucht aus Deutschland im August sei Angst gewesen. Sie hatte den Ermittlungsbehörden vorgeworfen, ihren Fall nicht ernst genug zu nehmen. (dpa)

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