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Eritrea warnt Deutschland vor Einmischung in regionale Angelegenheiten

Eritrea warnt Deutschland vor Einmischung in regionale Angelegenheiten
Eritrea warnt Deutschland vor Einmischung in regionale Angelegenheiten
Die Regierung von Eritrea hat die Bundesregierung aufgefordert, sich nicht in regionale Angelegenheiten einzumischen. Hintergrund der Kritik ist eine Rede von Bundesaußenminister Heiko Maas am 12. Oktober vor dem Bundestag, in der er die Menschenrechtslage in dem Staat am Horn von Afrika anprangert hat.

In der am Samstag vom Informationsministerium in Asmara veröffentlichten Mitteilung mit dem Titel "Deutschlands zynische Haltung" heißt es: "Die banale und verzerrte Darstellung spiegelt leider die feindliche Haltung wider, die die deutsche Regierung seit langem gegen Eritrea innehat, ebenso wie ihre Sicht auf die sich abzeichnende Annäherung zwischen Eritrea und Äthiopien."

Im Juli hatten Eritrea und Äthiopien nach einem jahrzehntelangen Konflikt einen Friedens- und Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Heiko Maaß kritisierte, dass der Friedensschluss mit Äthiopien "zum jetzigen Zeitpunkt zu keiner Verbesserung der Menschenrechtslage in Eritrea geführt" habe.

Mehr zum ThemaNach Jahren der Feindschaft: Äthiopien und Eritrea öffnen Grenze

Die Regierung des ostafrikanischen Landes verpflichtet die Bevölkerung zu einem zeitlich unbegrenzten Wehr- und Arbeitsdienst, der Tausende Menschen in die Flucht getrieben hat. Weltweit gibt es laut UN-Flüchtlingshilfswerk knapp 500.000 eritreische Flüchtlinge, davon rund 50.000 in Deutschland. (dpa)

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