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Falsches Opfer des Pariser Terroranschlags von 2015 wegen Betrugs zur Haftstrafe verurteilt

Falsches Opfer des Pariser Terroranschlags von 2015 wegen Betrugs zur Haftstrafe verurteilt
Falsches Opfer des Pariser Terroranschlags von 2015 wegen Betrugs zur Haftstrafe verurteilt (Archivbild)
Eine Pariserin ist zu sechs Monaten Haft und 18 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil sie sich für ein Opfer des Pariser Terroranschlags vom 13. November 2015 ausgegeben hatte. Die 33-jährige Alexandra Damien bekannte sich schuldig und bat um Verzeihung.

Nach Angaben der Ermittler gab sich die Frau als ein Opfer des Attentats aus, um Hilfe für Terroropfer im Umfang von 20.000 Euro von dem Hilfsfonds für Terroropfer zu bekommen. Außerdem bezahlte die Französische Assoziation für Terroropfer eine therapeutische Behandlung in einem Hotel in der Normandie. Damien hatte behauptet, sie wäre bei der Attacke auf die Bar Le Carillon durch eine Kalaschnikow-Salve in den Ellbogen getroffen worden. Sie veröffentlichte Fotos in sozialen Netzwerken, die eine vermeintliche Narbe zeigten, die sie in Folge der Attacke davongetragen hätte. Außerdem beteiligte sie sich gern an Fotoshootings mit Medien, darunter auch mit der AFP.

Es stellte sich aber heraus, dass Damien zwar in diese Bar hatte gehen wollen, ihre Pläne aber im letzten Augenblick änderte. Nach der Attacke "verlor sie das Bewusstsein" und empfand eine niederdrückende "Schuld". Der Gedanke "Ich hätte dort sein sollen" hatte sich in "Ich war dort" transformiert, gab die Frau vor Gericht an.

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