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"Männer haben Physik erfunden": Forscher stellt Rolle von Frauen in Wissenschaft infrage

"Männer haben Physik erfunden": Forscher stellt Rolle von Frauen in Wissenschaft infrage
"Männer haben Physik erfunden": Forscher stellt Rolle von Frauen in Wissenschaft infrage (Symbolbild)
Ein leitender Wissenschaftler aus der Universität Pisa hat einen Shitstorm geerntet, weil er in seiner Rede im Forschungszentrum CERN die Rolle der Frauen als unbedeutend hingestellt hatte. Männer hätten Physik erfunden und entwickelt, so Alessandro Strumia.

In seiner Rede behauptete Strumia, dass männliche Wissenschaftler diskriminiert würden. Man bevorzuge Frauen für Jobs, indem man aus ideologischen Gründen und nicht dem Leistungsprinzip entsprechend handle.

Das Zentrum CERN reagierte auf den öffentlichen Aufschrei mit einer Erklärung, die die Rede des italienischen Forschers verurteilte und sie als "sehr beleidigend" gegenüber den Wissenschaftlerinnen brandmarkte. CERN entfernte die Präsentation von Strumia von der Webseite des Zentrums und suspendierte den Wissenschaftler.

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Auch viele Internet-Nutzer wurden durch die Präsentation von Strumia erbost. Sie deuteten darauf hin, dass er anscheinend die herausragende Wissenschaftlerin Marie Curie vergessen hatte. Auch unter den drei am Dienstag ausgezeichneten Physik-Nobelpreisträger wird seit Langem wieder eine Frau geehrt - die Kanadierin Donna Strickland, die im Bereich der Laserphysik geforscht hat. Sie reiht damit sich mit den Nobelpreisen für Marie Curie im Jahr 1903 und Maria Goeppert-Mayer im Jahr 1963 ein.

Der Frauenanteil unter den Cern-Mitarbeitern liegt nach Angaben der Institution bei unter 20 Prozent, wobei die Einrichtung seit dem Jahr 2016 von der Italienerin Fabiola Gianotti geleitet wird.

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