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Abschiebehäftlinge legen Feuer in Wiener Gefängnis

Abschiebehäftlinge legen Feuer in Wiener Gefängnis
Abschiebehäftlinge legen Feuer in Wiener Gefängnis (Symbolbild)
Mehrere in Abschiebehaft sitzende Männer haben am Freitagabend in einer Zelle eines Gefängnisses in Wien Feuer gelegt und sind dabei schwer verletzt worden. Die Schwerverletzten - fünf Afghanen und ein Iraner - wurden in Krankenhäusern auf Intensivstationen untergebracht, zwei von ihnen mussten künstlich beatmet werden. Polizeisprecher Harald Sörös zufolge sei ein angesengter Abschiedsbrief gefunden worden, womit der Verdacht auf einen Suizidversuch naheliege.

Wie die Nachrichtenagentur APA am frühen Samstagmorgen berichtete, hätten die Häftlinge versucht, die Einsatzkräfte am Betreten des Raumes zu hindern, indem sie die Zellentür mit einem Spind verstellt hätten. Die Flammen schnell gelöscht, die Verkehrssperren wurden aufgehoben. Rund 100 Polizisten und 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden 40 weitere Häftlinge in Sicherheit gebracht. Bei 14 von ihnen bestand zunächst der Verdacht auf Rauchgasvergiftung.

Medienberichten zufolge war das Gefängnis schon in der Vergangenheit ein Ort von dramatischen Ereignissen. Verzweifelte Häftlinge hätten ihre Zellen in Brand gesetzt oder seien mehrmals in den Hungerstreik getreten. (dpa)

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