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Weniger strenge Gesetze und weniger Häftlinge: Russland schließt 93 Gefängnisse in nur sieben Jahren

Weniger strenge Gesetze und weniger Häftlinge: Russland schließt 93 Gefängnisse in nur sieben Jahren
Weniger strenge Gesetze und weniger Häftlinge: Russland schließt 93 Gefängnisse in nur sieben Jahren. Symbolbild: Anstalt für Untersuchungshaft Nr. 2 der Direktion des Föderalen Vollzugsdienstes für Moskau. Diese und ähnliche Aussichten bekommen in Russland deutlich weniger Menschen zu Gesicht.
Innerhalb von nur sieben Jahren hat in Russland ein drastischer Rückgang der Anzahl von Häftlingen zur Schließung von sage und schreibe 93 Gefängnissen geführt – Grund dafür seien Änderungen im Strafrecht des Landes, erklärt der stellvertretende Leiter des russischen Föderalen Vollzugsdienstes Waleri Maximenko.

Der Rückgang seit dem Jahr 2000 betrage über 200.000 Häftlinge, deren Anzahl aktuell etwa 484.000 betrage. Neben der Schließung vieler Gefängnisse – die meisten davon in entlegenen und schwer zu erreichenden Gebieten – hat dies auch ermöglicht, die Zahl der im Vollzug arbeitenden Beamten zu verringern, erklärte Maximenko weiter. Ferner sei es dadurch nun für die Häftlinge von 48 Vollzugsanstalten möglich geworden, nahe ihrer Heimatorte einzusitzen.

Maximenko verkündete eine weitere Änderung im Vollzugswesen: Nach dem eklatanten Fall von Folter von Insassen der Strafkolonie von Jaroslawl sollen alle Vollzugsanstalten zur lückenlosen Videoüberwachung rund um die Uhr mit einem System von Kameras ausgestattet werden. Die dazu verwendete Technik soll jede Form von Manipultion unmöglich machen – das Abschalten der Geräte oder ein Zurückspulen, geschweige denn das Löschen von Videoabschnitten sei damit ausgeschlossen, betonte der Beamte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

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