Newsticker

Brasilianisches Bundesgericht hebt Verfügung gegen Glyphosat auf

Der von der Bayer-Tochter Monsanto hergestellte umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat darf in Brasilien weiter eingesetzt werden. Ein Bundesgericht in der Hauptstadt Brasília entschied zugunsten eines entsprechenden Antrags der Regierung, wie es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung der Kammer hieß.
Brasilianisches Bundesgericht hebt Verfügung gegen Glyphosat aufQuelle: AFP

Anfang August hatte ein Richter zunächst eine Verfügung für ein Verbot der Registrierung und Verwendung von Pflanzenschutzmitteln auf Glyphosat-Basis erlassen, bis Behörden die Produkte überprüft hätten. Die Regierung beantragte jedoch, diese Verfügung außer Kraft zu setzen. Der Bundesrichter Carlos Moreira Alves sagte nun in seiner Begründung: "Nichts rechtfertigt die Aussetzung der Registrierung von Produkten, die die Wirkstoffe Abamectin, Glyphosat und Thiram enthalten, auf solch eine abrupte Art und Weise, ohne die schwerwiegenden Auswirkungen zu analysieren, die eine solche Maßnahme für die Wirtschaft und Bevölkerung des Landes mit sich bringt."

Mehr zum ThemaGesundheitsschädlich: Vietnam fordert Entschädigung für Opfer des Monsanto-produzierten Herbizids

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer, der den Glyphosat-Hersteller Monsanto übernommen hatte, begrüßte die Entscheidung. Glyphosat steht unter dem Verdacht, krebserregend sein zu können. So verurteilte ein US-Gericht Monsanto kürzlich wegen angeblich verschleierter Gefahren zu einer dreistelligen Millionenstrafe. Der Bayer-Aktienkurs war in der Folge eingebrochen. (dpa)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team