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Terrorverdächtiger in Frankreich aus Versehen freigelassen - zum zweiten Mal

Terrorverdächtiger in Frankreich aus Versehen freigelassen - zum zweiten Mal
Terrorverdächtiger in Frankreich aus Versehen freigelassen - zum zweiten Mal
Oualid B, der verdächtigt wird, an der Vorbereitung eines Terroranschlags in Lyon im Jahr 2014 beteiligt gewesen zu sein, ist irrtümlich aus der Haft entlassen worden – weil ein Richter vergessen hatte, fristgerecht die Verlängerung der Untersuchungshaft zu beantragen. Das geht aus einem Artikel in der satirischen Wochenzeitung "Le Canard Enchaîné" hervor und wurde vom französischen Justizministerium bestätigt.

Darüber hinaus war der bereits zu einem früheren Zeitpunkt auf Bewährung freigelassene Verdächtige schon im Mai erneut wegen Fahrens ohne Führerschein und Aufenthalts außerhalb seines Bewährungsgebietes verhaftet worden. Die Polizei fand auch Bilder von bewaffneten Dschihadisten und einen Propagandafilm der Terrormiliz IS auf seinem Smartphone. Doch unmittelbar nach seinem Gerichtsauftritt in Meaux, Seine-et-Marne, kam der Dschihadist schon wieder frei.

Justizministerin Nicole Belloubet habe eine interne Ermittlung gestartet, um "den Grund für diese schwere Funktionsstörung zu identifizieren", erklärte Regierungssprecher Benjamin Griveaux am Mittwoch. "Diese Person zu finden, hat oberste Priorität", unterstrich Griveaux.

Obwohl Oualid B. frei bleibt, steht er angeblich unter "sehr strenger gerichtlicher Kontrolle", zitierte  Le Figaro eine Meldung des Justizministeriums. Weiter hieß es, dass der Verdächtige mit der Auflage freigelassen wurde, sich zweimal täglich auf der Polizeistation in seinem Wohnort Meaux zu melden.

Oualid B. wird verdächtigt, einen Bombenanschlag auf eine jüdische Gemeinde geplant zu haben sowie in Frankreich Kämpfer für den IS rekrutiert und deren Überfahrt nach Syrien organisiert zu haben.

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