Erstmals in US-Geschichte: Transfrau gewinnt Gouverneurs-Vorwahlen

Erstmals in US-Geschichte: Transfrau gewinnt Gouverneurs-Vorwahlen
Erstmals in US-Geschichte: Transfrau gewinnt Gouverneurs-Vorwahlen
Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten hat eine Transgender-Person mit dem besten Ergebnis bei den Vorwahlen ins Gouverneursamt im US-Bundesstaat Vermont abgeschnitten. Christine Hallquist ließ nach der vorläufigen Auszählung die anderen drei Kandidaten von der Demokratischen Partei mit einer Mehrheit der Stimmen hinter sich und soll nun am 6. November in der Stichwahl gegen den Amtsinhaber Phil Scott antreten.

Der Sieg sei ein "entscheidender Moment im Kampf um die Gleichberechtigung von Transgendern", sagte die Präsidentin und Vorstandschefin der Stiftung LGBTQ Victory Fund, Annise Parker, gegenüber Reuters. Vor ihrer Transition habe Hallquist unter dem Namen David den Posten des Vorstandsvorsitzenden im regionalen Stromunternehmen "Vermont Electric Cooperative" innegehabt. Ihr Wahlprogramm nannte sie ein weitaus größeres, entscheidendes Argument für ihre Wähler als ihre Geschlechtsidentität.

Dieses Jahr haben in den USA 43 Transgenderpersonen für Ämter auf verschiedenen politischen Ebenen kandidiert.

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Dabei ist Christine Hallquist nicht die einzige kandidierende Person bei den laufenden Gouverneurs-Vorwahlen in Vermont, die so viel Aufsehen erregt hat. Zuvor war bereits die Kandidatur des 14-jährigen Ethan Sonneborn wegen seines extrem jungen Alters ins Rampenlicht gerückt.

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