icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Sauerstoffmangel: 20 Tonnen verendete Fische aus Münsters Aasee entfernt

Sauerstoffmangel: 20 Tonnen verendete Fische aus Münsters Aasee entfernt
Sauerstoffmangel: 20 Tonnen Fisch in Münsters Aasee verendet
Sauerstoffmangel hat im Aasee in Münster zu einem Fischsterben geführt. "Bis Freitagnachmittag sind schon mehr als 20 Tonnen verendete Fische mit dem Saugwagen und Keschern eingesammelt worden", sagte Münsters Umweltdezernent Matthias Peck. Laut einer Mitteilung hat ein Grünalgensterben in der Nacht zum Donnerstag die Sauerstoffwerte im alten Aasee unter die kritische Schwelle von zwei Milligramm pro Liter Wasser sinken lassen.

Fachleute des Landesfischereiverbandes und der städtischen Ämter gehen davon aus, dass damit "der weit überwiegende Teil des Fischbestandes tot ist", hieß es in der Pressemitteilung. Die Stadt Münster will nun mit Hochleistungspumpen Wasserfontänen in das 40 Hektar große Areal spritzen, um Sauerstoff einzubringen und die Restbestände zu retten. Wegen des Einsatzes der Pumpen sei der See am Samstag stellenweise nur "eingeschränkt zugänglich", hieß es weiter.

Mehr zum Thema - Deutschland: Sechs Tonnen Fische in Hamburger Gewässern wegen hoher Temperaturen tot aufgefunden

Der lange Sommer hat die Temperatur in Flüssen und stillen Gewässern in den vergangenen Wochen ansteigen lassen. Als kritischer Wert gilt 28 Grad. Bei derartigen Verhältnissen kann das Wasser nicht mehr genug Sauerstoff aufnehmen. "So schlimm war es noch nie", hatte Till Seume vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe am Dienstag erklärt. Seume hatte von Fischsterben in Gewässern wie Teichen, Tümpeln oder Auffangbecken berichtet. (dpa)

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen