Ecuador ruft regionalen Ausnahmezustand wegen Flüchtlingsstroms aus Venezuela aus

Ecuador ruft regionalen Ausnahmezustand wegen Flüchtlingsstroms aus Venezuela aus
Ecuador ruft in drei Provinzen Ausnahmezustand wegen Flüchtlingsstroms aus Venezuela aus (Symbolbild)
Die ecuadorianischen Behörden haben in den Provinzen Carchi, Pichincha und El Oro den humanitären Ausnahmezustand ausgerufen. Wie das Außenministerium des südamerikanischen Landes mitteilte, sei die Maßnahme auf einen ungewöhnlich starken Flüchtlingszustroms aus Venezuela zurückzuführen. Die tägliche Zahl der Flüchtlinge, die nach Ecuador kommen, soll demnach in letzter Zeit 4.200 erreicht haben.

Der Ausnahmezustand soll den nördlichen Provinzen des Landes helfen, einen Handlungsplan und notwendige humanitäre Mechanismen zu erarbeiten, um Menschen auf der Flucht unter die Arme zu greifen. Inzwischen hat Ecuadors Innenministerium die Migrationskontrolle an der Grenze zu Kolumbien verschärft. Auch das Gesundheitsministerium und das Ministerium für wirtschaftliche und soziale Integration stellen zusätzliche Kräfte, um Bedürftige, insbesondere Frauen und Kinder, zu unterstützen. Internationale Hilfsorganisationen, darunter auch die UNO, werden Zelte, Hygieneartikel und Lebensmittelsets zur Verfügung stellen. Der humanitäre Ausnahmezustand wird vorerst einen Monat lang andauern und kann bei Bedarf verlängert werden. (RT)

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