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Von Studentin vor Abschiebung geretteter Afghane hatte Straftat begangen

Von Studentin vor Abschiebung geretteter Afghane hatte Straftat begangen
Guter Vorsatz geht nach hinten los: Vor Abschiebung geretteter Afghane habe Missbrauch begangen
Die kontrovers diskutierte Geschichte der schwedischen Studentin Elin Ersson, die alleine eine Abschiebung eines afghanischen Mannes aus Angst um sein Leben verhindert hatte, hat eine neue Wendung genommen. Der unverhoffte Heldenruhm, den sie nach ihrer Tat in sozialen Netzwerken erntete, könnte bald ins Gegenteil umschlagen - der Afghane sei wegen Körperverletzung verurteilt gewesen.

Als die Schwedin sich vor einer Woche entschieden geweigert hatte, ihren Platz im Flugzeug einzunehmen, mit dem der afghanische Bürger deportiert werden sollte, habe sie lediglich aus Angst gehandelt, der Mann könnte in seinem Heimatland getötet werden. Die Live-Übertragung der dramatischen Szene im Flughafen der schwedischen Stadt Göteborg wurde fast fünf Millionen Mal aufgerufen.

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Wie es sich nun herausstellte, soll die schwedische Einwanderungsbehörde einen triftigen Grund für seine Deportation gehabt haben. Der Mann sei wegen Körperverletzung verurteilt worden, wie die schwedische Polizei gegenüber dem TV-Sender Fox News bestätigte. Die Strafe dafür hätte er schon abgesessen. Laut Angaben der Polizei stehe die Abschiebung des Mannes aber nicht in Zusammenhang mit der Straftat. So sollen Behörden des skandinavischen Landes seinen Asylantrag abgelehnt haben.

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