Großbritannien: Ärzte dürfen künftig lebenserhaltende Maßnahmen ohne Gerichtsbeschluss einstellen

Großbritannien: Ärzte dürfen künftig lebenserhaltende Maßnahmen ohne Gerichtsbeschluss einstellen
Großbritannien: Ärzte dürfen künftig lebenserhaltende Maßnahmen ohne Gerichtszustimmung einstellen (Symbolbild)
Laut dem jüngsten Urteil des Obersten Gerichthofes des Vereinigten Königreichs ist keine rechtliche Erlaubnis mehr erforderlich, um die Behandlung von Patienten in dauerhaften Wachkoma zu beenden. Nach Auffassung des Gerichts verstoße diese Entscheidung nicht gegen die Statuten der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Nun reiche eine Übereinstimmung zwischen den Ärzten und den Familien der Betroffenen, um lebenserhaltende Maßnahmen zu beenden, meldet die BBC. Der Beschluss soll britischen Gesundheitsbehörden enorme Gerichtkosten ersparen, die sie früher bei monate- und sogar jahrelangen Prozessen tragen mussten.  

In Großbritannien befinden sich mittlerweile etwa 24.000 Menschen im sogenannten "andauernden vegetativen Zustand" (PVS).

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