Zwei Jahre in einer Laubhütte im Wald: Weißrusse flieht vor Gläubigern und Polizei

Zwei Jahre in einer Laubhütte im Wald: Weißrusse flieht vor Gläubigern und Polizei
Zwei Jahre in einer Laubhütte im Wald: Weißrusse flieht vor Gläubigern und Polizei
Was in Deutschland angesichts der Brandgefahr wie eine Utopie klint, machte ein Weißrusse tatsächlich – er lebte im Wald. Allerdings unfreiwillig: Der Mann, nach dem international wegen Betrugs gefahndet wurde, versteckte sich dort zwei Jahre lang. Nun wurde er festgenommen, wie das weißrussische Innenministerium mitteilte.

Erst hatte der Familienvater wegen seiner Spielsucht Frau und Kind verloren und große Schulden angehäuft – dann floh er in die Wälder nahe der Hauptstadt Minsk. Dort wusste er sich zu helfen: Er baute sich eine Laubhütte, ernährte sich von Fisch, Pilzen und Heidelbeeren. Manchmal verkaufte der 35-Jährige sogar Beeren an Passanten auf der Landstraße. Seine Bleibe hatte er sich nahe eines Lkw-Rastplatzes errichtet, wo Fahrer manchmal Essen und Kleidungsstücke hinterließen. "Er hungerte nicht und gab kein Geld für Alkohol aus – anders als die meisten Obdachlosen", erklärte die Polizei.

Auf die Spur des Hochverschuldeten kam die Polizei nur zufällig: Eine Sicherheitskamera nahm sein Gesicht auf, als er einer Frau die Handtasche entriss. Ein auszubildender Polizist traf ihn dann auf der Straße und folgte ihm unauffällig zu seinem Versteck, wohin er dann Verstärkung rief.

Mehr zum ThemaFrankreich: Britischer Ex-Soldat versteckt sich fünf Monate lang im Wald und begeht 40 Raubüberfälle

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen