Britischer Abgeordneter belästigt Barkellnerin mit 2.000 schlüpfrigen SMS und verlässt Kabinett May

Britischer Abgeordneter belästigt Barkellnerin mit 2.000 schlüpfrigen SMS und verlässt Kabinett May
Britischer Abgeordneter belästigt Barkellnerin mit 2.000 schlüpfrigen SMS und verlässt Kabinett May
Der britische Tory-Abgeordnete und ehemalige Stabsleiter der Premierministerin Theresa May, Andrew Griffiths, hat sein Mandat als Minister für Wirtschaft, Energie und industrielle Strategie niedergelegt, nachdem er die ihm angelastete Verwicklung in einen Sex-Skandal eingestanden hatte. Der verheiratete Politiker soll nach eigenen Angaben innerhalb von drei Wochen über 2.000 anzügliche SMS an eine Bardame und ihre Freundin geschickt haben, in denen er plumpe sexuelle Anspielungen machte.

Am 16. Juni habe Griffiths zum ersten Mal Kontakt zur Imogen Treharne aufgenommen, wobei er ihr Leben davor ein halbes Jahr lang auf sozialen Netzwerken mitverfolgt haben soll, schreibt der Mirror. Der anfangs ungezwungene Chat sei für die 28-Jährige bald zu einem Alptraum geworden. Der 47-Jährige habe die Barkellnerin mit vulgären Textnachrichten bombardiert, in denen er explizite Bilder von ihr und ihrer Freundin gegen Vergütung verlangte und sie auf unzüchtige Weise zum Sex anregte.

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Griffiths ist verheiratet und hat eine drei Monate alte Tochter. Er war einer der Urheber der Kampagne "Women2Win", die sich um mehr Frauensitze im Parlament bemühte. Es sei bemerkenswert, dass Griffith trotz des Skandals vorhabe, sein Abgeordneten-Mandat zu behalten, sagte Treharne dem Mirror.

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