icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Schlechtes Timing: Britische Brennerei stellt Wodka „Nowitschok“ vor und erntet Kritik

Schlechtes Timing: Britische Brennerei stellt Wodka „Nowitschok“ vor und erntet Kritik
Eine Brennerei in der britischen Stadt Bristol ist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, nachdem der Verkaufsstart des Wodkas unter dem Markennamen „Nowitschok“ zeitlich mit dem Tod der angeblichen mit dem berüchtigten Stoff vergifteten Frau zusammengefallen ist. Der Schnaps der limitierten Ausgabe wurde schnell ausverkauft und wird nicht mehr destilliert werden.

Das Getränk, das nach seinem waffenfähigen Pendant benannt wurde, wurde online umgehend kritisiert. Der Wodka kam zum falschen Zeitpunkt auf den Markt – nur einen Tag nachdem Dawn Sturgess in einem Krankenhaus gestorben war. Die 44-jährige Britin sei angeblich mit einer "gewaltigen Dosis" des Giftes in Berührung gekommen, das man für ein Nervengift der Nowitschok-Klasse hält. Die Handlungen der britischen Brennerei Bristol Dry Gin Micro Distillery wurden als geschmacklos eingestuft, viele Kritiker warfen den "Nowitschok"-Produzenten eine schlechte Zeitwahl vor.

Die Firma entschuldigte sich für ihren Fehltritt und erklärte, dass das Getränk schon längst in Arbeit war. Die Entscheidung, die Spirituose auf den Markt zu bringen, wurde erst dann getroffen, als die Skripals aus dem Krankenhaus entlassen wurden.

Mehr zum Thema - Amesbury-Vorfall: Mann nach angeblicher Nowitschok-Vergiftung bei Bewusstsein

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen