Thailand startet Rettungsaktion in Höhle: 18 Taucher sollen eingeschlossene Jugendliche befreien

Thailand startet Rettungsaktion in Höhle: 18 Taucher sollen eingeschlossene Jugendliche befreien
Thailand startet Rettungsaktion in Höhle: 18 Taucher sollen eingeschlossene Jugendliche befreien
Die äußerst gefährliche Rettungsaktion für die zwölf in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jungen und ihren Fußballtrainer hat am Sonntag begonnen. Insgesamt seien an dem Einsatz 18 Sporttaucher beteiligt, sagte der Provinz-Gouverneur und Aktion-Leiter Narongsak Osotthanakorn. "Das Wetter ist gut. Der Wasserstand ist gut. Die Taucher sind bereit. Die Jungen sind körperlich, seelisch und psychisch bereit, herauszukommen."

Ziel sei es, den Einsatz am Sonntagabend um 21.00 Uhr (16.00 Uhr MESZ) zu beenden. Es könne sich aber auch bis Montag hinziehen, hieß es. Bei dem Einsatz, der um 10.00 Uhr Ortszeit (05.00 MESZ) begann, soll jeder Junge von zwei Tauchern begleitet werden. Die Jungen sollen nach und nach einzeln herausgebracht werden. Fünf Taucher stammen aus Thailand, der Rest aus dem Ausland. Die Rettungsaktion ist äußerst gefährlich: Selbst die professionellen Taucher benötigten fünf bis sechs Stunden, um von der Gruppe zum Ausgang zu gelangen. Darüber hinaus sind einige der Jungen keine guten Schwimmer.

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Die Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihr 25-jähriger Fußballtrainer sind seit dem 23. Juni in der überfluteten Höhle in der Provinz Chiang Rai eingeschlossen. Sie sitzen an einer trockenen Stelle etwa vier Kilometer im Höhleninneren fest. (dpa)

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