Kleiner Saboteur mit Streifen: Vier Eier gefährden großes Musikfestival in Kanada

Kleiner Saboteur mit Streifen: Vier Eier gefährden großes Musikfestival in Kanada
Wenn Natur zur Hürde wird: Vier Eier gefährden Musikfestival in Kanada (Symbolbild)
Der Keilschwanz-Regenpfeifer, ein geschützter Vogel, hat sein Nest an jener Stelle gebaut, wo die Hauptbühne für das kanadische Musikfestival Bluesfest errichtet werden soll. Der Vogel ist für seinen schrillen, hellklingenden Ruf bekannt und gefährdet nun die Austragung des Events. Die vier Eier, die der Vogel gelegt hat, wurden letzte Woche gesichtet, woraufhin die Entdeckung den Aufbau der Bühne zum Stillstand brachte.

Wie der Mark Monahan, der Leiter des Festivals erklärte, sei dies eines der größten Probleme, mit denen sie jemals konfrontiert wurden. Beamte beeilten sich, um das Nest und die Eier zu schützen und stellten einen Wachmann ein, der das Nest rund um die Uhr bewacht. Auch Umweltschützer nahmen an der Rettungsaktion teil. Sie wiesen darauf hin, dass die Eier insgesamt 26 Tage bebrütet würden. Wann die Eier gelegt wurden, ist leider unbekannt. Sollte die Natur nicht mitspielen, müsste das Festival auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die Veranstalter haben bei der kanadischen Umweltbehörde nach der Erlaubnis angefragt, das Nest 50 Meter weiter zu verlegen oder dieses in ein Tierzentrum zu transportieren. Beides birgt das Risiko, dass Elterntiere das Nest verlassen könnten.

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Die Veranstaltung, die eigentlich am 5. Juli beginnen soll, zieht jedes Jahr um die 300.000 Besucher an und findet in Ottawa, der kanadischen Hauptstadt, statt.

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