Ex-NATO-Chef darf nicht visafrei in die USA: Besuch im Iran führt zu Verlust der Einreisevorrechte

Ex-NATO-Chef darf nicht visafrei in die USA: Besuch im Iran führt zu Verlust der Einreisevorrechte
Ex-NATO-Chef darf nicht visafrei in die USA: Besuch im Iran führt zu Verlust der Einreisevorrechte (Archivbild)
Den ehemaligen Generalsekretär der NATO Javier Solana der auch hinter dem Nuklearabkommen mit dem Iran stand, holt seine frühere politische Tätigkeit auf unangenehme Weise ein. Dem ehemaligen NATO-Chef wurde die visafreie Einreise verweigert, weil er in der Vergangenheit mehrmals den Iran besucht hatte.

Der Iran sowie der Irak, Syrien, der Sudan, Libyen, Somalia und der Jemen stehen auf einer schwarzen Liste des US-amerikanischen Heimatschutzministeriums. Alle Personen, die eines dieser Länder nach dem 1. März 2011 besucht hatten, haben keinen Anspruch mehr auf eine visafreie Einreise in die USA und müssen zwingend ein Visum beantragen. Solana, der an einer Veranstaltung bei der Denkfabrik Brookings Institution teilnehmen wollte, soll 2013 in den Iran gereist sein, um der Vereidigung des dortigen Präsidenten Hassan Rouhani beizuwohnen.

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Javier Solana war von 1995 bis 1999 Generalsekretär der NATO.

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