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Großeinsatz in Ellwangen kostet Innenministerium gut 360.000 Euro

Großeinsatz in Ellwangen kostet Innenministerium gut 360.000 Euro
Großeinsatz in Ellwangen kostet Innenministerium gut 360.000 Euro
Die Razzia nach der gescheiterten Abschiebung eines Asylbewerbers in Ellwangen hat gut 360.000 Euro gekostet. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums in Stuttgart auf eine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Udo Stein hervor, die der "Schwäbischen Zeitung" vorliegt. Bei dem Großeinsatz mit mehreren Hundert Polizisten wurden Anfang Mai der gesuchte Westafrikaner und mehrere mutmaßliche Rädelsführer festgenommen.

Inzwischen wurde der Mann nach Italien zurückgebracht, wo er zuerst in der EU angekommen war. Im Zuge der Razzia wurden 37 Strafverfahren eingeleitet, sieben Menschen kamen in Haft, neun weitere wurden in andere Einrichtungen verlegt. Die Polizeiführung rechtfertigte den dreitägigen Zeitraum zwischen der gescheiterten Abschiebung und dem Großeinsatz. Dem Einsatzleiter Peter Hönle zufolge habe es keinen Grund gegeben, im Hauruck-Verfahren etwas durchzusetzen. Zudem seien die für einen Großeinsatz nötigen Kräfte, darunter Spezialisten etwa für die Überprüfung von Fingerabdrücken und Dokumenten, nicht in derselben Nacht verfügbar gewesen. (dpa)

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