Kein Durchbruch bei Friedensgesprächen vor Präsidentschaftswahl in Kolumbien

Kein Durchbruch bei Friedensgesprächen vor Präsidentschaftswahl in Kolumbien
Kein Durchbruch bei Friedensgesprächen vor Präsidentschaftswahl in Kolumbien (Symbolbild)
Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Kolumbien ist den Unterhändlern bei den Friedensgesprächen zwischen der Regierung und der linken Guerillaorganisation ELN kein Durchbruch geglückt. Die Delegationen beendeten am Freitag wider Erwarten die fünfte Verhandlungsrunde, ohne sich auf eine langfristige Waffenruhe zu einigen. Für die Tage um die Wahl am Sonntag erklärte die ELN allerdings eine einseitige Waffenruhe.

Der ehemalige Vizepräsident und Chefunterhändler Gustavo Bell hatte zuletzt einen Durchbruch in der fünften Verhandlungsrunde in Aussicht gestellt. Doch auch Außenministerin María Ángela Holguín konnte bei ihrer Teilnahme an den Gesprächen im kubanischen Havanna keine Einigung herbeiführen. Die Friedensverhandlungen könnten unter der neuen Regierung deutlich schwieriger werden. (dpa)

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