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Klage: US-Staatsanwältin will Auflösung der Trump-Stiftung

Klage: US-Staatsanwältin will Auflösung der Trump-Stiftung
Donald Trump steht umgeben von seinem Sohn Eric Trump, Tochter Ivanka und Sohn Donald Trump Jr. vor einer Pressekonferenz im Trump Tower, Manhattan, New York, USA, 11. Januar 2017.
New Yorks Staatsanwaltschaft will die Stiftung von US-Präsident Donald Trump wegen illegaler Geschäfte auflösen lassen. Die Staatsanwältin wirft Donald Trump und seinen drei ältesten Kindern vor, mit der Donald J. Trump Foundation unerlaubte Eigengeschäfte betrieben zu haben.

Zudem hätten sie Trumps Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2016 auf illegale Weise unterstützt. Staatsanwältin Barbara Underwood leitete ein Verfahren ein, um die Stiftung unter richterlicher Aufsicht aufzulösen und fordert eine Rückzahlung von 2,8 Millionen Dollar (etwa 2,4 Millionen Euro). Trump soll zehn Jahre lang nicht als Direktor einer New Yorker Wohltätigkeitsorganisation dienen dürfen, seine drei Kinder Eric, Ivanka und Donald Trump Jr. für je ein Jahr. Die Steuerbehörde IRS und die Wahl-Aufsichtsbehörde FEC sollen ebenfalls mögliche Verstöße der TrumpFoundation prüfen.

In der Klage ist von "anhaltenden Verstößen" gegen Gesetze zu Wohltätigkeitsorganisationen "über mehr als ein Jahrzehnt" die Rede. Konkret sollen die Trumps mit der Stiftung Spenden in Höhe von 2,8 Millionen Dollar gesammelt haben, um damit den Präsidentschaftswahlkampf zu beeinflussen. Mit den Geldern habe Trump auch offene Rechtsansprüche gegen sein Feriendomizil Mar-A-Lago in Florida und einen Golfclub beglichen, Trump-Hotels beworben und Dinge für den persönlichen Gebrauch gekauft.

Trump reagierte prompt und bezeichnete die Klage auf Twitter als "lächerlich" und als eine Aktion der "schäbigen Demokraten".

Ich werde diesen Fall nicht beilegen!!, twitterte Trump.

Die Stiftung habe mehr als 19 Millionen Dollar (16 Mio Euro) für wohltätige Zwecke gespendet und damit mehr, als sie erhalten habe, teilt die Trump Foundation mit. Der Schritt der New Yorker Staatsanwaltschaft sei eine "politische Attacke". (dpa/ rt deutsch)

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