icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Nach Protesten zunächst keine Steuererhöhungen in Jordanien

Nach Protesten zunächst keine Steuererhöhungen in Jordanien
Nach Protesten zunächst keine Steuererhöhungen in Jordanien
Nach tagelangen Protesten in Jordanien will der designierte Ministerpräsident Umar al-Rasas vorerst auf die geplanten Steuererhöhungen verzichten. Er habe die Absicht, den Gesetzentwurf zurückzuziehen, erklärte Rasas am Donnerstag in Amman nach Treffen mit den Vorsitzenden der beiden Kammern der jordanischen Nationalversammlung. Das Gesetz erfordere tiefergehende Diskussionen, weil es jeden im Land betreffe, erklärte Rasas.

In den vergangenen Tagen hatte es in dem arabischen Königreich massive Proteste gegen die geplanten Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen gegeben. Rasas soll eine neue Regierung bilden, nachdem sein Vorgänger Hani al-Mulki am Montag auf Druck der Straße zurückgetreten war. Die Proteste gingen trotz des Rücktritts weiter.

Mehr zum Thema - Tausende protestieren gegen Steuererhöhungen in Jordanien

Das rohstoffarme Jordanien steht unter dem Druck, wegen der steigenden Staatsverschuldung die Einnahmen zu erhöhen und die Ausgaben senken zu müssen. Das Königreich ist eines der stabilsten Länder im Nahen Osten, leidet aber unter den Konflikten in seinen Nachbarländern. Vor allem aus Syrien kamen in den vergangenen Jahren Hunderttausende Flüchtlinge nach Jordanien. (dpa)

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen