Eltern von Benito Mussolini müssen vor Gericht – Behörden finden Namenswahl für Baby zu umstritten

Eltern von Benito Mussolini müssen vor Gericht – Behörden finden Namenswahl für Baby zu umstritten
Eltern von Benito Mussolini müssen vor Gericht – Behörden finden Namenswahl für Baby zu umstritten (Symbolbild)
Ein italienisches Gericht hat ein Ehepaar zu sich zitiert, dessen Baby auf den Vornamen Benito hört. Das Problem ist, dass der Nachname der Familie Mussolini ist. Auf die umstrittene Namenskombination sind die Behörden von Genua aufmerksam geworden, die sich nun um die Zukunft des 14 Monate alten Babys sorgen.

Nach Angaben der Zeitung The Local sind die Eltern des jungen Benito Mussolini keine Anhänger der faschistischen Ideologie. Der Junge heißt nach seinem Opa, was in Italien eine althergebrachte Tradition ist. Der Fall ruft in Italien die Debatte um den 2015 erschienenen Film "Il nome del figlio" (auf Deutsch "Der Name des Sohnes") wieder in Erinnerung, in dem ein Mann seinen Sohn Benito nennen will.     

Benito Amilcare Andrea Mussolini war ein italienischer Politiker und Mitgründer des italienischen Faschismus. Er war von 1922 bis 1943 Ministerpräsident des Königreiches Italien. Ab 1925 stand er als Duce (auf Deutsch "Führer") und Capo del Governo ("Chef der Regierung") als Diktator an der Spitze der faschistischen Regierung in Italien.

Bereits in den 1990er Jahren hatte die Politikerin und Mussolini-Enkelin Alessandra zu Beginn ihrer ersten Schwangerschaft öffentlich angekündigt, ihr Kind, sollte es ein Junge werden, Benito nennen zu wollen. Es wurde jedoch am Ende ein Mädchen. Erst ihr drittes Kind war ein Junge - und am Ende benannte sie ihn nach Romano, dem jüngsten Sohn Benito Mussolinis, der später ein bekannter Jazzpianist wurde. (The Local/Lenta.ru)

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