icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Wissenschaftler schlagen Alarm: Karnivore Plattwürmer aus Asien und Afrika überfluten Frankreich

Wissenschaftler schlagen Alarm: Karnivore Plattwürmer aus Asien und Afrika überfluten Frankreich
Wissenschaftler schlagen Alarm: Karnivore Plattwürmer aus Asien und Afrika überfluten Frankreich
Die Wissenschaftsgemeinde in Frankreich hat sich äußerst besorgt über die Verbreitung riesiger Hammerwürmer im Land gezeigt. Die Tiere aus der Familie der Landplanarien sind bisher nur spärlich erforscht. Experten zufolge stellen die Wirbellosen, die hauptsächlich mit Pflanzen aus Asien und Afrika ins Land gebracht wurden, eine ernsthafte Gefahr für das lokale Ökosystem dar.

Bei den sogenannten Neobiota, also nicht heimischen Arten, handele es sich um tropische, fleischfressende Plattenwürmer der Gattungen Bipalium und Diversibipalium mit hammerförmigem Kopf, die sich von kleineren Würmern ernähren und eine Länge von bis zu einem Meter erreichen können. Das geht es aus einer neuen Studie im Fachmagazin Peerj hervor. Eine gemeinsame Forschung des Professors des staatlichen französischen Naturkundemuseums in Paris, Jean-Lou Justine, und des Amateur-Naturforschers Pierre Gros ergab, dass die invasive Tierart bereits um 1999 erstmals in Frankreich gesichtet worden sei und sich seitdem über das ganze Territorium des Landes verbreitet habe. Dabei seien die Genome ein und derselben Würmer aus verschiedenen Teilen Frankreichs beinahe identisch, was darauf hindeute, dass die Wirbellosen sich ungeschlechtlich fortpflanzen. Aus dem unkontrollierten Wachstum ihrer Population könne man schließen, dass die Hammerwürmer auf praktisch keinen Widerstand vonseiten der lokalen Fauna stoßen, was das Ökosystem in nächster Zukunft womöglich negativ beeinflussen könnte.

Mehr zum Thema - Weltweite Tierplage: Krebsklone auf dem Vormarsch

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen