Frau bemerkt ihre Schwangerschaft nicht und verletzt Entbindungsverbot auf Weltnaturerbe-Insel

Frau bemerkt ihre Schwangerschaft nicht und verletzt Entbindungsverbot auf Weltnaturerbe-Insel
Frau bemerkt ihre Schwangerschaft nicht und verletzt Entbindungsverbot auf Weltnaturerbe-Insel (Symbolbild)
Trotz eines geltenden Entbindungsverbots ist am Samstag auf dem brasilianischen Archipel Fernando de Noronha ein Baby zur Welt gekommen. Das war die erste Geburt auf der Inselgruppe im Atlantik seit zwölf Jahren. Die Gesundheitsbehörden erklären das seit mehreren Jahren bestehende Entbindungsverbot damit, dass das lokale Krankenhaus keine notwendige Infrastruktur hat. Darüber hinaus steht der Archipel mit rund 3.000 Einwohnern auf Weltnaturerbe-Liste der UNESCO.

Die Frau, die anonym bleiben wollte, wusste nach eigenen Angaben einfach nicht, dass sie schwanger war. Sie habe keine für diesen Zustand typischen Symptome gefühlt. Auch ein Schwangerschaftstest sei negativ ausgefallen. Als die 22-Jährige plötzlich Bauchschmerzen bekam und ins Badezimmer ging, bemerkte sie zwischen ihren Beinen etwas Merkwürdiges. Das war ein Mädchen. Der Vater trennte dann die Nabelschnur durch und rief einen Arzt. Die Mutter und ihr Baby wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Der 22-Jährige hatte bereits eine Tochter zur Welt gebracht, allerding auf dem Festland, wie es die örtlichen Regeln vorschreiben. (Globo)

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