VAE: Christlicher Unternehmer schenkt muslimischen Angestellten Moschee zum Ramadan

VAE: Christlicher Unternehmer schenkt muslimischen Angestellten Moschee zum Ramadan
VAE: Christlicher Unternehmer schenkt muslimischen Angestellten Moschee zum Ramadan (Symbolbild)
Saji Cheriyan, selbst gläubiger Christ aus Indien, hat den muslimischen Angestellten seines Unternehmens in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Moschee in der Nähe ihres Wohnheims gebaut - pünktlich zum Ramadan. "Sie müssen mindestens 20 Dirham (etwa 4,26 Euro) ausgeben, nur um zum Freitagsgebet zu einer Moschee in einem anderen Gewerbegebiet oder der Innenstadt von Fudschaira zu fahren. Ich dachte, wenn ich eine Moschee in der Nähe ihres Wohnheims baue, freuen sie sich", erklärt Cheriyan.

Der Inder kam 2003 mit einer Handvoll Dirham im Golfstaat an und hat seitdem erfolgreich ein Unternehmen aufgezogen. Damit sammelte er genügend Geld an, um zuerst eine Kirche für seine christliche Gemeinde in Dibba und nun auch die Moschee im Gewerbegebiet von Al-Hayl im Emirat Fudschaira zu bauen. Der Entschluss zum Bau der Moschee "Mariam, Umm Eisa" (Maria, Mutter Jesu) fiel, als der Unternehmer merkte, dass seine Angestellten aus vielen Ländern Asiens, denen er ein Wohnheim vermietet, mit dem Taxi zum Gebet fahren müssen.

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Das Gotteshaus bietet 250 Menschen Platz zum Beten, weitere 700 haben im schattigen Hof der Moschee Platz; der Bau kostete 1,3 Millionen Dirham (knapp 300.000 Euro).

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