Gewalt in Gaza: Kuwait beantragt Sitzung des UN-Sicherheitsrates

Gewalt in Gaza: Kuwait beantragt Sitzung des UN-Sicherheitsrates
Der arabische Golfstaat Kuwait hat eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Gewalt in Gaza mit mehr als 50 getöteten und 2.400 verletzten Palästinensern beantragt. Die für Dienstag anberaumte Sitzung sei als offene Debatte gedacht, bestätigte ein Sprecher der kuwaitischen UN-Vertretung am Montag. Konkrete Schritte oder Entwürfe für eine Resolution, um die Lage an der Grenze zwischen dem palästinensischen Gazastreifen und Israel zu beruhigen, gebe es derzeit nicht.

Der palästinensische UN-Botschafter Rijad Mansur machte die USA und deren Schritt, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, für die Gewalt verantwortlich. "Als Welt- und Führungsmacht hätten die USA die Fähigkeit, Druck auf Israel auszuüben und dessen Verstöße gegen das palästinensische Volk zu beenden", schrieb Mansur am Montag an den Sicherheitsrat. Stattdessen habe Washington die israelische "Kompromisslosigkeit" nur noch verstärkt. Mansur rief den Rat auf, die "extrem gefährliche Situation" nach dem "Massaker" an der Gaza-Grenze rasch zu entschärfen. (dpa)

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