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Erstmals unter Trump: Guantánamo-Insasse ins Ausland verlegt

Erstmals unter Trump: Guantánamo-Insasse ins Ausland verlegt
Erstmals unter Trump: Guantánamo-Insasse ins Ausland verlegt
Erstmals in der Regierungszeit von Präsident Donald Trump hat ein Insasse des berüchtigten US-Gefangenlagers Guantánamo das Lager verlassen können. Der verurteilte Terrorist Ahmed Mohammed Ahmed Haza al-Darbi sei nach Saudi-Arabien verlegt worden, teilte das US-Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Der 43-Jährige ist saudischer Staatsbürger und soll den Rest seiner Strafe in dem Wüstenstaat absitzen. Danach könnte er 2027 freikommen.

Al-Darbi hatte sich im April 2014 vor einem Militärgericht schuldig bekannt, für das Terrornetzwerk Al-Kaida Anschläge vorbereitet zu haben. Er wurde zu einer 13-jährigen Haftstrafe verurteilt. Teil der Vereinbarung war, dass er nach vier Jahren nach Saudi-Arabien verlegt wird.

Al-Darbi war 2002 in Aserbaidschan festgenommen worden. Er wurde zunächst auf dem US-Militärstützpunkt Bagram in Afghanistan festgehalten und noch im selben Jahr nach Guantánamo gebracht. Nach eigener Aussage wurde er gefoltert.

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Neun der 40 verbliebenen Gefangenen wurden vor Militärtribunalen angeklagt. Einer von ihnen wurde verurteilt. Die anderen Verfahren stocken seit Jahren und gelten als äußerst ineffizient - auch das von Chalid Scheich Mohammed, dem mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001. 26 Insassen wurden nie angeklagt. Die US-Regierung will sie aber nicht gehen lassen, weil sie die Männer für zu gefährlich hält. Die Beweise reichen allerdings nicht aus für eine Anklage oder wurden durch Folter erlangt. Fünf weitere Häftlinge waren unter Obamas Regierung zur Entlassung freigegeben worden. Dies wurde jedoch nicht mehr umgesetzt. (dpa)

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