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"Alles ist möglich": Erster Gelähmter bewältigt London-Marathon im Exoskelett

"Alles ist möglich": Erster Gelähmter bewältigt London-Marathon im Exoskelett
"Alles ist möglich": Erster Gelähmter bewältigt London-Marathon im Exoskelett
Der 33-jährige Brite Simon Kindleysides ist der erste Mensch mit einer Lähmung, der den berühmten Marathonlauf in London mithilfe eines revolutionären Exoskelett-Anzugs ReWalk komplett absolviert hat. Außerdem war es das weltweit beste Ergebnis für einen vollen Marathon im ReWalk. Deutlich erschöpft wurde er an der Ziellinie von seinem Unterstützungsteam für seine großartige Leistung bejubelt.

Im April 2013 hatte eine überraschende Krankheit das Leben des erfolgreichen Sängers und dreifachen Vaters Kindleysides auf den Kopf gestellt, teilte die Wohltätigkeitsorganisation The Brain Tumour Charity mit. Nach einem kompletten Sensibilitäts- und Funktionsausfall unterhalb der Gürtellinie wurden bei ihm eine neurologische Gehirnerkrankung und ein Hirntumor diagnostiziert. "Bis zu diesem Punkt war mein Leben großartig gewesen. Es war schwer, meine lebensverändernde Diagnose zu akzeptieren und damit umzugehen. Dennoch kämpfe ich weiter, mein Rollstuhl ist jetzt ein Teil von mir, wie ein teures Paar Schuhe", erklärte der Brite und fügte hinzu: "Ich könnte im Bett liegen bleiben und mich bejammern, aber wozu sollte ich das Leben, das mir gegeben wurde, umsonst verschwenden – ich werde es in ganzer Fülle leben".

"Es war absolut unmöglich, dass ich je aufgeben würde. Es war sehr schwierig, aber habe es geschafft", sagte der Marathonläufer. Für die 41,195 Kilometer, zusätzlich belastet durch ungewöhnlich hohe Temperaturen im April mit 24 Grad, brauchte Kindleysides insgesamt über 36 Stunden.

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