Über 850 Exoten aus Laden gerettet - Zoo in Schweden muss hunderte Echsen in Flüssigstickstoff töten

Über 850 Exoten aus Laden gerettet - Zoo in Schweden muss hunderte Echsen in Flüssigstickstoff töten
"Entsorgt wie Müll": Schwedischer Zoo tötet hunderte gerettete Tiere in Flüssigstickstoff
Mehr als 500 exotische Echsen mussten mit Flüssigstickstoff eingeschläfert werden, nachdem ein schwedischer Zoo keine neuen Zuhause für sie finden konnte. Die Polizei hatte 760 Echsen, 67 Schildkröten, 18 Schlangen, zwei Krokodile, einen Bindenwaran sowie elf Frösche in einem verlassenen Laden entdeckt.

Der Zoo Kolmården bot den Tieren eine vorübergehende Unterkunft, doch die unklare Herkunft der Tiere machte es unmöglich, für sie ein neues Zuhause zu finden. Nach mehreren ergebnislosen Versuchen beschloss der Zoo, die Tiere relativ schmerzlos zu töten und indem man sie in Flüssigstickstoff tauchte. Zahlreiche Tierschützer kritisierten die Entscheidung des Zoos. "Hunderte schöne Tiere wurden wie Müll entsorgt. Aber die Schuld liegt hier bei dem Handel mit exotischen Haustieren und denjenigen, die diese Tiere für Profit einfangen", brachte die Aktivistin Dawn Carr ihre Empörung zum Ausdruck.  

Mehr zum ThemaTausende Pinguine an Neuseelands Küsten verendet - gestiegene Wassertemperaturen schuld