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26 Jahre altes Gesetz erklärt langjährige SpaceX-Livestreams aus dem All für rechtswidrig

26 Jahre altes Gesetz erklärt langjährige SpaceX-Livestreams aus dem All für rechtswidrig
Der Start der SpaceX-Rakete "Falcon 9" von der US-Luftwaffenbasis Vandenberg am 30. März 2018
Am 30. März 2018 haben Tausende Menschen den Start der SpaceX-Rakete "Falcon 9" mit zehn Iridium-Satelliten an Bord im Livestream mitverfolgt, bis das Video in der neunten Minute plötzlich abgebrochen wurde. Wie der SpaceX-Inginieur Michael Hammersley den Zuschauern erklärte, sei das auf gewisse Restriktionen der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) zurückzuführen - in Bezug auf ein Gesetz aus dem Jahr 1992, dem wohl erst jetzt gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Laut der Regelung müssten alle Privatunternehmen über eine Lizenz verfügen, um Live-Übertragungen vom Orbit öffentlich auszustrahlen, berichtet das Portal Gizmodo. Demnach stamme das Gesetz noch aus der Zeit, als verschiedene Organisationen hochauflösende Bilder aus dem Weltall aufnahmen, was die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten bedroht haben soll. Wegen der relativ niedrigen Auflösung der SpaceX-Kameras seien die Restriktionen der NOAA "unzumutbar" und "bürokratisch", meinte der Astrophysiker der Harvard University Jonathan McDowell gegenüber dem Blatt.

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Ein Vertreter von SpaceX erklärte seinerseits, dass die Livestreams nicht nur unterhaltsam seien, sondern auch zur Ortung von Raketen und Raketenstufen nach dem Start dienen sollen. Ihm zufolge stehe das Unternehmen mittlerweile in Verhandlungen mit der NOAA und bemühe sich darum, das Problem schnellstens zu lösen.

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