Taxidienst Uber erleidet erneut Niederlage vor höchstem EU-Gericht

Taxidienst Uber erleidet erneut Niederlage vor höchstem EU-Gericht
Uber erleidet erneut Niederlage vor höchstem EU-Gericht
Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat vor dem Europäischen Gerichtshof erneut eine Schlappe kassiert. Die Richter entschieden am Dienstag in Luxemburg, dass EU-Staaten den Dienst UberPop eigenständig verbieten und strafrechtlich verfolgen dürfen. Er sieht vor, Privatleute in ihren eigenen Autos als Chauffeure zu vermitteln.

Grundlage der höchstrichterlichen Entscheidung war ein EuGH-Urteil aus dem Dezember des vergangenen Jahres. Damals hatte der Gerichtshof entschieden, dass die Vermittlung von Privatleuten als Fahrer einer Verkehrsdienstleistung wie etwa Taxi-Angeboten entspricht - und entsprechend reguliert werden muss.

Relevant ist dies, weil UberPop demnach regulatorisch nicht als Dienst der Informationsgesellschaft gilt und ihn betreffende Gesetze oder Regelung vor ihrer Verabschiedung nicht der EU-Kommission vorgelegt werden müssen. Dies hatte Uber in einem Verfahren in Frankreich gefordert, das nun zu dem EuGH-Urteil führte. (dpa)

Mehr zum ThemaFahrdienst-Vermittler Uber von israelischem Gericht verboten