EKG zum Anziehen - Shirt mit Sensoren hilft Atmung und Herz zu überwachen

EKG zum Anziehen - Shirt mit Sensoren hilft Atmung und Herz zu überwachen
Japanische Studentinnen entwickeln Kleidungsstück, das Krankenhäuser entlasten soll (Symbolbild)
Ein Forschungsteam der Frauenuniversität in der japanischen Stadt Nara hat ein neues Kleidungsstück entwickelt. Es handelt sich um ein langärmeliges Shirt, das die Atmung und den Herzrhythmus des Patienten kontrolliert. Im Brust- und Bauchbereich des Shirts befinden sich elektronische Sensoren, die den Gesundheitszustand des Patienten rund um die Uhr überwachen. Die Daten werden in Echtzeit auf einen dazugehörigen Bildschirm gesendet, auf dem die gesamten Patienteninformationen zu sehen sind.

Da kein Messgerät direkt an den Körper des Patienten angeschlossen werden muss, sollen Kranke - zum Beispiel Bettlägrige oder an Demenz leidende - weniger Stress spüren. Nur ein dünner Draht verbindet den Patienten mit dem eigentlichen Überwachungsgerät. Das Kleidungsstück ist zwar noch im Entwicklungsstadium, soll aber in naher Zukunft die Arbeit des Krankenhauspersonals und die der Betreuungseinrichtungen künftig entlasten. Die Idee kam von einer ehemaligen Studentin, die in ihrer Kindheit an Asthma gelitten hatte und von einem Gadget träumte, das die menschliche Atmung überwachen könnte. Wie Professor und Forschungsleiter Naoki Saiwaki sagt, war die Motivation für die Entwicklung dieses Messgerätes der Wunsch, den Menschen zu helfen.  

EKG zum Anziehen - Shirt mit Sensoren hilft Atmung und Herz zu überwachen
Das Forschungsteam aus der japanischen Frauenuniversität Nara

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