Russisches Militär: Keine Spuren der angeblichen C-Waffen-Attacke in Ost-Ghuta nachgewiesen

Russisches Militär: Keine Spuren der angeblichen C-Waffen-Attacke in Ost-Ghuta nachgewiesen
Ein Kind wird im Krankenhaus der Stadt Duma in der syrischen Ost-Ghuta behandelt.
Die Vertreter des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien haben die Bezirke der syrischen Stadt Duma untersucht, wo nach Angaben des Syrischen Zivilschutzes ("Weißhelme") angeblich Giftgas eingesetzt wurde. Im Laufe der Untersuchung wurden keine Spuren von Chemiewaffen festgestellt, alle Foto- und Videoaufnahmen der vermeintlichen Opfer im Internet seien eine Fälschung, so das Zentrum.

"Die Militärärzte des Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien haben die medizinische Einrichtung der Stadt besucht. Bei den dort behandelnden Patienten wurden keine Anzeichen einer chemischen Vergiftung beziehungsweise einer Einwirkung giftiger Substanzen festgestellt. Das Ganze beweist ein weiteres Mal, dass in der syrischen Stadt Duma keine Chemiewaffen ingesetzt wurden, wie die 'Weißhelme' behauptet haben", heißt es in einer bei RT eingegangenen Pressemitteilung.

Somit seien alle Anschuldigungen der 'Weißhelme' sowie Fotos und Videos der Opfer der mutmaßlichen Attacke, die sie auf sozialen Netzwerken verbreitet haben, eine erneute Fälschung. Es handele sich dabei um den Versuch, den erzielten Waffenstillstand zu unterbinden, heißt es weiter in der Mitteilung.

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