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Israels Verteidigungsminister zu Journalistentod an Gaza-Grenze: "Wir werden kein Risiko eingehen"

Israels Verteidigungsminister zu Journalistentod an Gaza-Grenze: "Wir werden kein Risiko eingehen"
Israels Verteidigungsminister zu Journalistentod an Gaza-Grenze: "Wir werden kein Risiko eingehen"
Nach dem Tod eines palästinensischen Journalisten bei Massenprotesten an der Gaza-Grenze hat Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman Forderungen nach einer Untersuchung des Vorfalls zurückgewiesen. "Ein Journalist, der sich der Grenze nähert und eine Drohne über israelischen Soldaten einsetzt - wir werden kein Risiko eingehen", sagte der Politiker am Sonntag dem Armeesender.

"Wir haben Dutzende von Fällen gesehen, in denen sich Aktivisten der Hamas als Sanitäter verkleidet Krankenwagen benutzt haben", argumentierte der israelische Verteidigungsminister. Man habe die Menschen vor den Protesten ausreichend gewarnt, sich dem Grenzzaun nicht zu nähern, um sich selbst nicht zu gefährden.

Der 30-jährige palästinensische Fotojournalist Jasser Murtadscha war am Freitag bei der Berichterstattung über Proteste an Israels Grenze zum Gazastreifen tödlich verletzt worden. Insgesamt wurden am Freitag neun Palästinenser getötet und mehr als 1.300 verletzt, die meisten davon durch Tränengas. (dpa)

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