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FSB-Chef: IS und Al-Qaida könnten sich zusammenschließen und chemische Waffen produzieren

FSB-Chef: IS und Al-Qaida könnten sich zusammenschließen und chemische Waffen produzieren
FSB-Chef: IS und Al-Qaida könnten sich zusammenschließen und chemische Waffen produzieren
Die beiden Terrororganisationen könnten sich zu einem neuen Netzwerk zusammenschließen, erklärte der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexandr Bortnikow, am Mittwoch. Wenn dies geschehe, könnten die terroristischen Gruppierungen einen Zugang zu chemischer Waffentechnologie erhalten. Diese neue Organisation hätte Zellen auf der ganzen Welt und wäre in der Lage, chemische Waffen herzustellen.

Der FSB-Chef äußerte diese Warnung auf der 7. Moskauer Konferenz für internationale Sicherheit. "Eine solche Organisation hätte in vielen Ländern der Welt Schläfer- sowie aktive Zellen". Die Gefahr des Islamischen Staates (IS), der einst weite Teile des Irak und Syriens umfasste, dürfe jedoch nicht unterschätzt werden, weil die Hälfte aller Terroranschläge weltweit mit dieser Organisation verbunden sind, fügte er hinzu. Seit dem Aufstieg der Gruppe im Jahr 2014 seien 150.000 Todesopfer zu beklagen und über 33.000 Menschen davon noch im letzten Jahr.

Derzeit nutzten die Extremisten die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Weltmächten für ihre Ziele aus und das ermögliche ihre Existenz. Die globale terroristische Bedrohung kann jedoch nicht durch lokale Anstrengungen beseitigt werden, sondern erfordert gemeinsame Handlungen, sagte der FSB-Chef.

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