"Todesuhr" wird real: KI soll Wahrscheinlichkeit vorzeitigen Ablebens berechnen können

"Todesuhr" wird real: KI soll Wahrscheinlichkeit vorzeitigen Ablebens berechnen können
"Todesuhr" wird real: KI soll Wahrscheinlichkeit vorzeitigen Ablebens berechnen können (Symbolbild)
Was während der späteren 2000er-Jahre noch eine beliebte Form der Internet-Abzocke war, gibt es nun offenbar auch in seriöser und realer Form: Forscher des Moskauer Instituts für Physik und Technologie sollen in Zusammenarbeit mit dem Start-up Gero ein KI-System ausgearbeitet haben, das imstande sei, das biologische Alter eines Menschen und die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Todes zu berechnen.

Die Künstliche Intelligenz sei demnach in der Lage, eine non-invasive Einschätzung des biologischen Alters durchzuführen. Außerdem könne man mithilfe dieses Systems die Whrscheinlichkeit eines vorzeitigen Todes bewerten. Dafür bräuchte man keine medizinischen Tests vorzuweisen, weil die Einschätzung auf den Angaben eines Activity Trackers basiere. Der KI wurde beigebracht, Zusammenhänge zwischen der Aktivität eines Menschen und seiner medizinischen Geschichte zu finden und dadurch negative Tendenzen festzustellen. Das System soll bereits erfolgreich Testpersonen aus mehreren Risikogruppen erkannt und ihre vorzeitige Ablebenswahrscheinlichkeit genau bewertet haben.

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