Bundesregierung bestätigt Rentenerhöhung: 3,2 Prozent im Westen, 3,4 Prozent im Osten

Bundesregierung bestätigt Rentenerhöhung: 3,2 Prozent im Westen, 3,4 Prozent im Osten
Bundesregierung bestätigt Rentenerhöhung: 3,2 Prozent im Westen, 3,4 Prozent im Osten
Die Rentner in Ost und West können sich laut Bundesregierung auch in diesem Jahr auf eine satte Erhöhung ihrer Bezüge freuen. Die Renten sollen im Westen um 3,2 Prozent und im Osten um 3,4 Prozent steigen. Das teilte der neue Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag in Berlin mit. Der aktuelle Rentenwert Ost steige damit auf 95,8 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 95,7 Prozent).

Die Erhöhung soll zur Mitte des Jahres erfolgen. Im vergangenen Jahr bekamen die Rentner im Osten 3,59 Prozent und im Westen 1,9 Prozent mehr. Heil erklärte: "Auch in diesem Jahr führen die gute Lage am Arbeitsmarkt und die Lohnsteigerungen der Vergangenheit zu besseren Renten. Das ist eine erfreuliche Nachricht für die über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner."

Die Vorgängerregierung hatte eine Angleichung der Renten in Ost und West bis 2025 beschlossen. Heil sagte nun: "Auf dem Weg zu gleichen Rentenwerten in Ost und West kommen wir mit der Rentenanpassung 2018 somit gut voran. Der Rentenwert (Ost) erreicht 95,8 Prozent des Westwerts. Bis spätestens zur Rentenanpassung 2024 wird der aktuelle Rentenwert (Ost) auf 100 Prozent des Westwerts ansteigen."

Die derzeitige Aufwertung der Berechnungsgrundlage für die Ostrenten wird im Gegenzug abgeschmolzen. Das bedeutet, dass die im Schnitt niedrigeren Osteinkommen für die Rente nicht mehr ausgeglichen werden sollen. (dpa)

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