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Russische Chirurgen testen innovativen Roboter – operiertes Schwein kann wieder befruchtet werden

Russische Chirurgen testen innovativen Roboter – operiertes Schwein kann wieder befruchtet werden
Russische Chirurgen testen innovativen Roboter – operiertes Schwein kann wieder befruchtet werden
Die Russische Akademie der Wissenschaften (RAW) hat einen High-Tech-Roboter entwickelt, der Ärzten bei besonders schweren chirurgischen Eingriffen assistieren soll. Am Mittwoch führten Fachmänner aus der russischen Stadt Pensa bereits die erste Operation mit dessen Hilfe an einem Schwein durch, das wegen eines Uterusmyoms keinen Nachwuchs zeugen konnte. Nun rechnen die Veterinäre damit, dass das Tier schon innerhalb von einem Monat trächtig wird.

Das sechs Monate alte Schwein namens Rosa sei zum Pionier der russischen Roboterchirurgie geworden, weil seine inneren Organe denen des Menschen sehr ähnlich seien, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Operation dauerte nur 45 Minuten, und nun brauche das Tier laut Chirurgen lediglich drei bis vier Tage, um sich komplett zu erholen. Das sei wesentlich weniger als nach einer konventionellen OP. Dem Leiter des Lehrstuhls für Biologie an der Staatlichen Landwirtschaftlichen Akademie Pensa Gennadi Borjajew zufolge habe Rosa sehr gute Chancen, innerhalb des kommenden Monats trächtig zu werden.

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Die russische Neuentwicklung soll die Reihe der bereits etablierten ausländischen Projekte auf dem Gebiet der Robotertechnik, darunter das US-amerikanische Da-Vinci-Operationssystem, fortführen, wobei sie diese laut Experten in vielen Aspekten übertreffe. Zu den Vorteilen der russischen Roboters zählen zum Beispiel seine "Kompaktheit, sein geringes Gewicht sowie die Genauigkeit der Bewegungen", zitiert RIA Nowosti den RAW-Professor Sergei Scheptunow. Hinzu kommen schnellere Heilungsprozesse beim Patienten und die Möglichkeit, die OPs im Sitzen statt im Stehen durchzuführen.

Es sei geplant, den Roboter künftig auch in anderen medizinischen Bereichen wie der Urologie und der Gynäkologie bis hin zur Kardiologie einzusetzen.

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