Homo homini lupus: Französische Kampagne gegen sexuelle Belästigung vergleicht Männer mit Raubtieren

Homo homini lupus: Französische Kampagne gegen sexuelle Belästigung vergleicht Männer mit Raubtieren
Homo homini lupus: Französische Kampagne gegen sexuelle Belästigung vergleicht Männer mit Raubtieren
Zwei französische Transportunternehmen haben eine Kampagne gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Verkehr gestartet. Auf den veröffentlichten Plakaten werden Frauen dargestellt, denen ein Hai, ein Bär und ein Wolf nachjagen. Auf solche Weise scheinen die Organisatoren versucht zu haben, die Angst, die belästigte Frauen spüren, erkennbar zu machen. Allerdings hat die Kampagne nicht die erwünschte Auswirkung erzielt – ganz im Gegenteil reagierten mehrere Twitter-Nutzer empört.

Sie sollen die Urheber der Kampagne, die Kritiker unter anderem als dehumanisierend betrachteten, dazu aufgerufen haben, endlich auf Metaphern wie diese zu verzichten.

Auf der anderen Seite scheint auch diese Form der Bewusstseinsarbeit manchen feministischen Aktivistinnen nicht weit genug zu gehen: In einem sarkastischen Kommentar wies eine Frau auf den Unterschied zwischen einem Wolf und einem "anständig aussehenden  weißen französischen Typen" hin, indem sie betonte, sie sei "noch nie in ihrem Leben von einem Wolf belästigt" worden.

Homo homini lupus: Französische Kampagne gegen sexuelle Belästigung vergleicht Männer mit Raubtieren

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